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Ich hasse es!

Ich hasse es, irgendwelche blöden Klischees zu erfüllen, damit mich irgendwelche Leute mich in ihre wohl geordneten Schubladen einordnen können.
Ich bin ich! Nur ich! Nicht mehr und nicht weniger. Auch wenn ich mich selbst nicht besonders gut leiden kann. Auch wenn ich mir manchmal wünschte, jemand anders zu sein, bin ich letztendlich doch verdammt nun mal nur ich und dafür kann ich nichts! Also akzeptiert mich doch einfach so, wie ICH bin oder lasst es, ich zwinge keinen dazu mich zu akzeptieren, aber tolerieren wäre schon ganz nett. Und vor allem hört auf mich, auf Grund von einigen Macken, die ich habe, in irgendwelche von euren unterbelichteten, überholten Schubladen zu stecken.

Ich hasse es so abgrundtief. Dieses Gefühl, genau auf dieses und jenes Klischee zu passen und damit diese und jene Grundlage zu erfüllen und damit dann perfekt in dieses und jenes Bild hineinzupassen. Diese....Schublade.

Ja, ich weiß, ich reite auf diesem Wort rum. Dabei können Schubladen etwas sehr schönes und sehr praktisches sein. Man kann Dinge in ihnen verstauen, die keiner sehen soll oder einfach stundenlang damit verbringen, darin etwas zu suchen, was man gerade braucht und dann etwas darin zu entdecken, was man gerade im Moment wirklich überhaupt nicht gebrauchen kann, aber einen einfach wunderbar an etwas erinnert. Man kann in ihnen einfach diese unwichtigen Kleinigkeiten finden, die das Leben ausmachen. Wirklich, Schubladen können echt toll sein...

Aber dieses Gefühl...von Leuten mit Schubladendenken einfach irgendwo mit zig anderen Leuten reingesteckt zu werden weil man ein paar Gemeinsamkeiten hat, finde ich...ätzend? Abartig? Verletztend? Diskriminiernd? Es kotzt mich irgendwo einfach nur total an.

Ich dachte unsere Gesellschaft hat Platz für so etwas wie >Individualismus< Leute, die einfach so sind, wie sie sind. Alle schreien rum, man solle zu sich selbst stehen, erfüllen in Wirklichkeit aber alle selbst gewisse Klischees, um in der Gesellschaft angenommen zu werden. Wenn alle so tolerant sind, dann sollen sie es doch mal zeigen! Nicht Leute danach beurteilen wie sie aussehen, sondern wie sie sind. Nicht sagen ‚Ey, guck mal, was der für Musik hört, der ist sicher ein ganz übelster Goth/ Hipp Hopper/ Rocker oder whatever’!

Wenn ich manche Leute sehe, die meinen, jemanden zu kennen, nur weil sie mal eine Stunde mit jemanden geredet haben und vorher was über ihn gelesen haben, finde ich das einfach lächerlich....
Aber wenn dieser jemand dann auch noch meint, nach dieser Stunde zu wissen was gut für diese Person ist, dann spüre ich doch langsam die Wut in mir hoch steigen. Ich meine...nur, weil ich ein paar Kästchen in einem Fragebogen ausgefüllt habe, bin ich depressiv? Wo bleibt dabei der Mensch als Ganzes? Wobei bleibe dabei ich?

Ich fühle mich momentan so sehr in eine Schublade gepresst, dass ich fast selbst glaube, ich bin so, nur weil irgendjemand meint, dass ich so bin. Ich behaupte nicht mich selbst zu kennen, aber ich meine mir anmaßen zu können, zu behaupten, dass ich nicht in irgend so eine Schublade passe. Noch nicht mal ein Schrank mit vielen Schubfächern würde für mich ausreichen. Und weiterhin behaupte ich, dass mich kein Mensch kennen kann, nur weil er insgesamt 3 Stunden meines Lebens mit mir geredet hat. Den wenn ich noch nicht mal mich selbst kenne, wie können dann andere dann von sich behaupten, mich so gut zu kennen, dass sie wissen, was gut für mich ist?
2.2.07 02:05


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