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Federkinder

Prince of Tennis - Thrill me! Oder so XD

Musik beim Schreiben: The Killers rauf und runter – und Vanessa Carlton bei einigen Szenen ^^
Disclaimer: Nein, ich habe es immer noch nicht geschafft, die Herrschaft über Prince of Tennis an mich zu reißen. Daher liegen die Reche immer noch nicht bei mir und ich erlange dadurch auch keinerlei Profit. Außer an Erfahrung im Schreiben. Ach ja, und ich habe Spaß dabei ^__~
Pairing: FujixRyoma
Warnings: Shonen-Ai, Ryoma PoV und eh…sonst eigentlich nichts oO;
Kommentar: Poste ich die FF doch noch heute ^^*
Ich hab sie gerade so grob überflogen – ich bin sicher, es sind noch eine Menge Tippfehler drin. Ich wollt sie aber noch vor der LBM raushauen, bevor ich’s mir anders überlegen kann oder so ^^* Eigentlich sollte das ganz am Anfang mal ein FujixTezukaxRyoma Threesome werden. Und dann eine FF, in der sich Ryoma und Fuji trennen (mir war nach was deprigen ^^*) und eh...dann ist es irgendwann zu dem hier geworden o__O Mir ist aufgefallen, dass Ryoma am Anfang ziemlich OOC ist ^^* Ich hab versucht das Ruder gegen Ende wieder rumzureißen. Ich hab mich bei der FF sowieso mehr auf Fuji konzentriert was OOCness angeht, irgendwie oO
Und sie ist viel länger geworden, als geplant. Ich wusste gar nicht, dass ich noch dazu fähig bin, lange FFs zu schreiben – eine sehr positive Überraschung ^__~
Aber nun, have fun and enjoy ^^

#3

Nervös spiele ich mit dem Löffel in meiner Cola herum. Ich tunke ihn ein und wieder aus. Nur ein leises, feines Klirren von den Eiswürfeln ist zu hören. Ping... Ping... Jedes Mal, wenn sie gegen das Glas stoßen.

Zwischen uns beiden herrscht Stille. Ich weiß nicht, wie ich anfangen soll. Eigentlich will ich gar nicht darüber reden. Ich will es vergessen. Nie wieder daran denken. Es einfach ignorieren und so weitermachen, wie es jetzt läuft. Vielleicht nur ein bisschen besser...

Die Kellnerin lächelt dir schon wieder zu. Wie vorhin, als sie uns unsere Getränke gebracht hat. Für sie sind wir nur Freunde, die vom Unwetter überrascht worden sind. Die sich hier nur aufwärmen und dann weiter ziehen. In die nächste Spielhalle. Oder irgendwohin, wo wir beide unsere anderen Freunde treffen und einfach Spaß haben können.
Aber wir sind ja auch nur Freunde, die etwas zusammen unternehmen, weil es ihnen Spaß macht. Mir macht es jedenfalls Spaß. Gefällt es dir, jetzt hier mit mir einfach nur zu sitzen?

Wir haben eigentlich nie mehr unternommen, als uns in der Stadt zu treffen und hier und da eine Kleinigkeit zu trinken und zu reden. Wir haben über viele Dinge geredet. Oder besser gesagt hast mehr du geredet und ich habe dir zugehört. Ich fand es angenehm einfach nur mit dir durch die Gegend zu laufen, ohne ein genaues Ziel. Einfach dahin zu gehen, wohin uns die Füße tragen.

„Echizen?“

Deine Stimme lässt mich aus meinen Gedanken aufschrecken. Du siehst mich an. Deine Augen sind wie gewöhnlich nicht zu erkennen, aber dein Lächeln ist nicht ganz so strahlend wie sonst.

Du ergreifst meine Hand. Deine ist ganz weich und warm und noch ein bisschen nass an den Stellen, an der der Schnee geschmolzen ist. Ganz sanft aber doch energisch nimmst du mir den Löffel aus der Hand und legst ihn auf den Tisch.

„Wenn du so weiter machst, zerbrichst du noch das Glas.“

Du lächelst.
Aber wenn du lächelst bist du nicht automatisch glücklich, wie die meisten Menschen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass du im Moment nicht glücklich bist. Deine Mundwinkel sind etwas schlaffer als sonst und außerdem...wirkst du auf mich eher besorgt. Ich kann es nicht erklären. Es ist so ein Gefühl... So was wie ein sechster Sinn, der nur für dich bestimmt ist.

Ich blicke dir nicht in die Augen. Ich kann dir nicht in die Augen blicken. Selbst wenn ich deine Augen noch nicht mal sehe. Stattdessen konzentriere ich mich energisch auf einen Fleck an deiner rechten Wange, direkt unterhalb einer Haarspitze.

Am liebsten würde ich das ganze furchtbar albern finden. Ich würde sogar in Kauf nehmen, rot anzulaufen. Vor dir würde mir das nicht so viel ausmachen, wie bei anderen Menschen. Im Moment kommt mir alles besser vor als diese dämliche Angst, die ich habe. Die Angst, die mir alles zuzuschnüren zu scheint, wenn ich versuchen will, etwas zu sagen.

Aber vielleicht ist das auch ganz gut so. Ich weiß sowieso nicht, wie ich anfangen soll. Ich weiß noch nicht mal genau, was ich sagen soll, um eine Antwort zu bekommen, ohne das du bemerkst, was die eigentliche Frage ist.

Du bist so schrecklich kompliziert. Auch wenn ich manchmal meine, dass du trauriger, frustrierter oder genervter aussiehst als sonst aussiehst, kann ich dich doch in den meisten Situationen nicht einschätzen. Situationen, von denen es mir wichtig wäre, zu wissen, was du denkst.

„Hat dir Momo eigentlich gesagt, dass er sich seit kurzem mit Ann trifft?“

Ich sehe ihn kurz verwundert an. Stimmt ja, du redest und ich höre zu.

„Ann Tachibana. Die kleine Schwester von Tachibana, dem Kapitän von Fudomine.“

Ich nicke.

Ich trinke schnell einen Schluck von meiner Cola. Aber der schreckliche Knoten in meinem Hals will einfach nicht verschwinden.

„Ja, er hat es vor ein paar Tagen erzählt. Eigentlich sollte ich mit ihm zu ihrem ersten Date kommen. Aber das ist sein Liebesleben, das soll er allein regeln.“

Er lächelt wieder etwas mehr. Es könnte auch ein ehrliches Lächeln von dir sein. Rein...gefühlsmäßig. Aber ich vertraue meinen Gefühlen in letzter Zeit nicht mehr besonders. Nicht, seitdem sie so verrückt zu spielen zu scheinen.

„Eigentlich waren wir ja beide bei Momos und Anns erstem Date dabei.“

Du machst eine kurze Pause und trinkst auch einen Schluck.

Du hast dir einen exotischen Drink bestellt, dessen grün eine gewisse Ähnlichkeit mit Inuis Tee hat. Die bunten Schirmchen beißen sich furchtbar mit dem hellblauen T-Shirt, das du an hast. Kombiniert mit einem Pullover ohne Ärmel. Wahrscheinlich gibt’s für diese Art von Pullover einen speziellen Namen, den ich nur nicht kenne. Es ist mir auch egal.
Um ehrlich zu sein finde ich diesen Pullover schrecklich. Besonders in Kombination mit diesen T-Shirt, dessen Kragen weit über den Ausschnitt des Pullovers hinausragt.
Aber du kannst das tragen. Es sieht zwar nicht gut aus, aber trotzdem siehst du gut aus. Du kannst alles anziehen und würdest dabei immer noch irgendwie gut aussehen.

Dann redest du weiter. Du erzählst mir, dass Inui und die anderen Momo wahrscheinlich wieder hinterher schleichen werden. Aber das es egal ist, ob du hier bist oder mit ihnen mit gegangen wärst. Eiji wird dir morgen sowieso alles erzählen. Nach einer kurzen Pause wechselst du dann das Thema. Du fängst an, über das Wetter zu reden. Dass dir das Wetter nicht gefällt, weil der Schnee nicht liegen bleibt.

Du erzählst mir lauter kleine banale Dinge. Und ich höre einfach zu und nicke und trinke ab und zu einen Schluck. Manchmal fragst du mich etwas. Dann antworte ich dir. Kurz und knapp.

Du redest selten über Sachen, in denen ich mich auskenne. Fotos, Musik...in der Schule bist du auch schon weiter als ich. Und für die neusten Gerüchte über die Schüler interessiere ich mich auch wenig. Eigentlich interessiert mich alles, was du sagst, nicht. Es ist viel mehr die Art, wie du es sagst, die mich so fesselt. Deine Wortwahl, deine Betonung, deine Gestiken...

Du redest selten mit mir über Tennis. Am Anfang haben wir viel darüber geredet, aber mittlerweile schneiden wir es nur noch selten an. Wenn bei einem Training etwas ungewöhnliches passiert ist. Oder wir beide ein besonders spannendes Tennismatch im Fernsehn gesehen haben.

Und obwohl wir uns in letzter Zeit so häufig treffen, haben wir nicht einmal Tennis gespielt. Am Anfang haben wir uns nur ganz zufällig getroffen. Meistens wenn Momo und ich irgendwo in der Stadt unterwegs waren. Dann haben wir drei irgendwas gemacht. Aber Tennis haben wir nie gespielt. Und seitdem Momo sich immer häufiger mit Ann trifft, unternehmen wir beide was zusammen. Manchmal ist Eiji dabei. Aber meistens sind wir allein. Es hat sich...einfach mit der Zeit so entwickelt.

„Welche Jahreszeit magst du am liebsten?“

Er schaut mich nicht an, sondern blickt aus dem Fenster. Ich mustere seine feinen Gesichtszüge. Eigentlich sind sie schon fast zu fein.

Ich greife nach meinem Glas um noch einen Schluck zu trinken. Aber statt Cola kommen mir die letzten kümmerlichen Reste der Eiswürfel entgegen. Ich kann hören wie Fuji lacht und setzte das Glas wieder ab.

„Ich wusste, dass du versuchst einen Schluck zu trinken.“

„Woher?“

„Du hast bisher immer einen Schluck getrunken, bevor du mir geantwortet hast.“

Er lacht mich an. Diesmal bin ich mir sicher, dass es ein ehrliches Lachen ist. Aber die Tatsache, dass er über mich lacht, macht diese Erkenntnis nicht gerade angenehmen.
Aber wenigstens bin ich jetzt wieder ruhiger als am Anfang unseres Gesprächs. Ich kann es ihm auch irgendwann anders sagen. Morgen oder so. Irgendwann eben.

Ich blicke ihn kühl an und versuche Blickkontakt mit der Bedienung aufzubauen. Vielleicht sollte ich anfangen mit ihr zu flirten. Nur um Fuji eine Auszuwischen, als Ausgleich. Obwohl ihm das eigentlich egal sein müsste. Es wäre einen Versuch wert – nur um zu sehen, wie er darauf reagiert.

„Du brauchst nichts mehr zu bestellen, wenn ich ausgetrunken habe muss ich auch schon wieder gehen.“

„Wer sagt denn, dass ich auch gehe, wenn du gehst?“

„Oh, heißt das, du bist gleich noch mit jemand anderem verabredet?“

Ich habe nun wieder seine volle Aufmerksamkeit. Er legt eine Hand an sein Kinn und blickt mich überlegend an.

„Saa...Echizen, kann es sein, dass du eine Freundin hast?“

„Fuji-senpai!“

Mein Gesicht fühlt sich auf einmal ganz warm an. Ich bin mir sicher, dass ich rot angelaufen bin.

„Also habe ich recht. Wer ist es? Die Nichte von Sumire-chan, Sakuno?“

„Ich habe keine Freundin“

„Nicht? Dann bist du bisher nur verliebt und triffst dich gleich hier mit ihr um ihr das zu gestehen?“

“Ich treffe mich danach mit niemanden!“

„Aber du bist verliebt?“

Wenn ich vorher noch nicht rot angelaufen bin, bin ich es spätestens jetzt. Ich blicke an Fuji vorbei, der mich jetzt sogar direkt ansieht. Ansieht im Sinne von Ich öffne meine Augen. Ein seltenes Phänomen bei ihm.

„Mada mada dane.”

“Ach, noch nicht?”

„...“

Fuji hat ein Gespür dafür, genau auf Themen zu kommen, über die man am wenigsten reden will. Am liebsten würde ich ihm einfach cool und lässig sagen, dass ich weder eine Freundin habe noch verliebt bin. Aber ich...kann nicht. Weil es nicht die Wahrheit wäre. Weil ich denke mich verliebt zu haben...

„Echizen, du weißt doch, du kannst mir alles erzählen.“

Er mustert mich intensiv. Ich kann es sehen, ohne wirklich hinzusehen. Nette Pflanzen haben die in diesem Lokal...

„Und wenn ich eine Freundin hätte?“

Ich beschließe, Fujis Spiel mitzuspielen. Was anderes kann ich sowieso nicht tun. Außerdem...ist das doch eigentlich das beste, was mir passieren konnte. Vielleicht bekomme ich jetzt die Antwort auf meine Frage, ohne die Frage stellen zu müssen.

Ich wünschte, ich hätte meine Cola nicht so schnell getrunken. Mein Hals fühlt sich furchtbar trocken an. Fujis Lächeln macht mich nervös. Ich versuche nach außen jedoch weiterhin cool und gelassen zu wirken. So wie immer eben. So gut wie ich eben wie immer sein kann, wenn ich das Gefühl habe, rot wie eine Tomate zu sein.

Er blinzelt noch einmal kurz und verzieht seine Augen dann wieder zu den typischen Schlitzen.

„Also hast du keine. Aber du bist verliebt.“, stellt er in einem sachlichen Ton fest.

Ich blinzle ihn verwundert an. Ich brauche einen Moment um zu verarbeiten, wie wahr das, was er sagt, ist. Ich habe Angst, dass er sich um drei Ecken herum doch denken kann, in wen ich verliebt bin. Und dass dann alles so... schrecklich anders zwischen uns wird. Ich denke nicht, dass er es jemanden erzählen wird. Fuji heimliche Leidenschaft ist es zwar, andere Leute zu schockieren und aufzuziehen, aber er würde ihnen niemals ernsthaft schaden, in dem er so etwas rumerzählt. Hoffe ich doch.

Danach wird es wieder still zwischen uns. Ich verspüre nicht den Drang, ihm zu sagen, in wen ich verliebt bin und er scheint scheinbar nicht weiter nachhacken zu wollen. Also sind wir wieder bei der Ausgangssituation des Gesprächs angekommen. Schweigen.

Ab und zu trinkst du einen Schluck aus deinem Glas mit dem lächerlich bunten Schirmchen. Dein Glas ist fast leer, als du wieder zu sprechen beginnst.

„Ich weiß zwar nicht, wer die Glückliche ist und du scheinst es mir auch nicht erzählen zu wollen, aber wenn du einen Rat brauchst, kannst du gerne zu mir kommen.“

„Einen Rat?“

Die Vorstellung sich einen Rat in Sachen Liebe bei Fuji zu holen ist einfach...absurd. Ich meine, man muss sich nur ansehen, wie er in seiner Freizeit rumläuft. Oder seinen Geschmacksinn. Wahrscheinlich würde er mir raten meiner nicht vorhandenen Angebetenen meine Liebe über die Lautsprecheranlage der Schule zu gestehen. Oder ihr solange Zettel in ihren Spind zu stecken bis sie paranoid ist. Irgendwas eben, dass so absurd ist, dass nur Fuji darauf kommen kann.

„Ja. Zum Bespiel wie meinen einen Liebesbrief schreibt. Oder wie man küsst.“

Beim letzten Satz schlägt mein Herz ein kleines bisschen schneller. Ich komme nicht daran vorbei, ihn noch einmal mit einem dämlichen Unterton zu wiederholen, so dass es klingt, als wüsste ich nicht, was die Worte bedeuten.

„Wie man...küsst?“

„Ja. Aber du hast doch sicher schon mal jemanden geküsst, oder Echizen?“

Er blickt mich wieder direkt an und hat dabei ein zuckersüßes Lächeln auf den Lippen. Weil er ganz genau weiß, dass ich noch niemanden geküsst habe.
Okay, eigentlich stimmt das nicht. Da war diese Sache in der Grundschule, wo dieses eine Mädchen mich einfach geküsst hat, aber...so wirklich zählen tut das nicht.

Ich kam schon immer gut bei Mädchen an, keine Frage, aber...wirklich interessiert habe ich mich nie für sie. Im Gegenteil, Unterstützung bei Spielen ist ja wirklich hilfreich und die Lunchboxen für mich sind auch nett, aber dieses Gekreische ist einfach...furchtbar laut und nervig.
Außerdem habe ich meistens keinen blassen Schimmer, was sie eigentlich von mir wollen. Sie reden und reden und wenn ich eine Antwort gebe, schauen sie mich meist an, als hätte ich genau das gesagt, was sie nicht hören wollten. Ich verstehe sie einfach nicht.
Fuji muss ich nicht verstehen. Mal ganz davon abgesehen, dass ich es manchmal auch nicht tue. Fuji ist...unkompliziert und gleichzeitig macht ihn das nur noch komplizierter.

„Oder, Echizen?“

Er schaut mich durchdringend an. Diesmal kann ich seinem Blick nicht ausweichen. Ich muss einfach hinsehen. Ich weiß nicht warum, ich muss einfach. Also blicke ich in seine viel zu blauen Augen und nein, ich habe nicht diesen romantischen, vielleicht angebrachten Gedanken in seinen Augen zu versinken, sondern eher, dass er durch mich hindurch alles sehen kann, was ich gerade denke. Ich mag dieses Gefühl nicht. Ich spüre wie sich eine leichte Gänsehaut auf meinen Armen bildet. Mir gefällt diese ganze Situation nicht.

Es ist eigentlich normal, dass das Gespräch in Fujis Hand ist. Aber nicht...so. Ich habe das Gefühl von ihm in eine Enge getrieben worden zu sein, aus der es kein entkommen mehr gibt. Es würde mich nicht wundern, wenn er das ganze von Anfang an geplant hat.

Ich meine, ich weiß noch nicht mal wirklich, ob ich in Fuji verliebt bin. Verliebt. Ryoma Echizen ist verliebt. Alles, wirklich alles wirkt falsch an diesem Satz. Ich mag ihn vielleicht auch nur sehr gern. Ich war noch nie verliebt. Ich kann es also auch nicht wissen, ob es sich so anfühlt, wie ich gerade fühle. Ich bin gern mit ihm zusammen. Ich mag die ganzen kleinen Dinge, die er sagt und macht. Und manchmal...denke ich an ihn. Ganz unvermittelt. Meist an unser unterbrochenes Übungsmatch. Ich weiß auch nicht wieso. Es lässt mich einfach nicht mehr los. Er lässt mich einfach nicht mehr los.

Wir sehen uns immer noch an. In meinem Kopf rattert es. Soll ich so tun, wie als hätte ich Erfahrung oder ihm einfach die Wahrheit sagen? Was wäre das bessere? Womit biete ich ihm weniger Angriffsfläche?
„Nein.“

Ich weiß nicht, ob dass die richtige Antwort war. Es ist mir auch egal. Ich habe Kopfschmerzen und mir kommt es in dem Cafe viel lauter vor als noch vorhin. Ich will wieder zu unserem alten Schema zurück. Du redest und ich höre zu, schon vergessen? Vielleicht bin ich ja doch nicht in ihn verliebt. Es ist doch sonst nicht meine Art, mir über so etwas Gedanken zu machen. Also vergesse ich es einfach solang, bis Fuji oder irgendwer anderes die Initiative ergreift.

Fuji lächelt mich an. Er lächelt mich anders an als sonst. Es wirkt fast schon...bedrohlich. Ich unterdrücke den Drang, weiter von ihm wegzurutschen.

„Saa~ Echizen, soll ich es dir beibringen?“

„Nein.“, erwidere ich schlicht und einfach.

Ich habe keine Lust mehr auf Fujis Gedankenspielchen, die zu nichts führen. Ich habe keine Lust mehr, mich abends wenn ich im Bett liege mit ihm zu befassen. Ich will nicht einen Gedanken mehr an ihn verschwenden. Ich mache mich vor ihm total zum Affen und er...spielt nur mit mir.
Aber was habe ich auch erwartet? Nun, eigentlich nichts. Wahrscheinlich alles, nur nicht das. Wir beide sind einfach nicht für eine Happy Love Story geeignet. Wir sind Rivalen, die um den Platz zwei in Seigaku konkurrieren. Es macht Spaß gegen ihn zu spielen, keine Fragen, aber... nicht mehr. Da wird nie mehr sein.
Ich komme mir auf einmal schrecklich dumm vor. Ich kann mir fast vorstellen, wie sich diese ganzen Mädchen, die mir hinterher rennen fühlen, wenn sie erkennen, dass sie keine Chance bei mir haben. Wenn ihr Traum wie eine Seifenblase platzt. Ich habe nie davon geträumt mit Fuji irgendwas zu haben, nur um das mal klar zu stellen. Aber trotzdem fühle ich mich gerade so, wie als hätte er gerade meine Seifenblase platzen lassen. Wie als wenn ich nach einem langen Schlaf endlich aufwache. Das alles hier...das bin nicht ich. Das ist nicht der lässige, aufsässige Ryoma Echizen, dem doch alles so herrlich am Arsch vorbei geht.

„Ich geh dann mal. Hab noch was zu tun.“, murmle ich, greife mir meine Jacke und stehe einfach auf. Bezahlt haben wir beide schon. Ich drehe mich einfach um und gehe. Es ist mir egal, wie ich gerade auf ihn wirke. Mir ist gerade sowieso alles egal.

Die kalte Luft ist genau das, was ich gebraucht habe. Sie lindert meine Kopfschmerzen und ich atme erst einmal tief ein, um wieder vollkommen zu mir zu kommen. Unschlüssig fange ich einfach an, langsam loszulaufen. Ich will noch nicht nach Hause. Wenn ich um diese Uhrzeit schon wieder zurück bin, verdonnert mich Nanako sicher wieder dazu, irgendwelche Hausarbeit zu tun. Und Momo ist wahrscheinlich immer noch mit Ann unterwegs. Obwohl, vielleicht doch nicht. Ein Versuch kann nicht schaden und so schlage ich langsam den Weg zu Momos Haus ein.

„Echizen!“

Ich bleibe stehen und drehe mich um. Scheinbar bist du direkt nach mir aus dem Cafe gegangen. Den du kommst mir nun seelenruhig entgegen und lächelst mich an. Ich warte geduldig, bis du endlich bei mir bist und sehe dich abwartend an.

„Du hast dein Wechselgeld auf dem Tisch liegen lassen.“

„Oh...danke.“

Er gibt holt ein paar Münzen aus seiner Tasche und gibt sie mir. Dabei berühren seine Fingerspitzen meine Handfläche. Sie sind so unglaublich warm und weich...

Wir sehen uns an. Langsam fängt es an zu regnen. Es ist wohl zu warm für Schnee geworden.

„Also dann...“

Ich lasse diesen Satz einfach einen Moment in der Luft schweben. Da er scheinbar nichts mehr zu sagen hat, drehe ich mich einfach um und gehe. Nun ja, ich versuche es zumindest.

Plötzlich geht alles so furchtbar schnell. Ich spüre nur noch, wie Fuji mich an meinem Arm festhält oder eher gesagt regelrecht herumreißt und dann...spüre ich plötzlich etwas warmes auf meinen Lippen. Ich brauche einen Moment um zu realisieren dass Fuji gerade seine Lippen auf meine gelegt hat. Ich spüre seine Lippen. Irgendwann macht es pling und der Groschen ist gefallen. Ich versteife mich automatisch, wage es aber nicht, einen Schritt zurück zu gehen oder ihn wegzustoßen oder sonst irgendwas zu machen. Ich bin einfach zu perplex.

Ich weiß nicht, wie lange wir da standen. Mitten, auf einer belebten Straße, im Regen. Seine Lippen auf meinen. Sie sind ganz...weich und zart. Und warm. Wie seine Hände.
Er drückt seine Lippen nur ganz leicht auf meine. Es fühlt sich...komisch an. Komisch aber gut. Irgendwo in meinen Inneren explodiert ein kleines Feuerwerk.

Ich warte darauf, dass Fuji etwas macht. Irgendwas. Schließlich hat er mich geküsst. Auf einer belebten Einkaufsstraße, wohlgemerkt. Ich will gar nicht wissen, wie viele Leute uns gerade anstarren. Aber es ist mir egal. Ich versuche mir jede noch so feiner Linie seiner Lippen zu spüren, mir einzuprägen. Wahrscheinlich bekomme ich sie nie wieder zu spüren.

Dann kann ich spüren, wie er sie leicht öffnet. Ich warte darauf, dass er zurückweicht und mich anlacht und mir sagt, dass das hier alles nur einer seiner Scherze ist. Aber er weicht nicht zurück.

Seine Zunge streicht ganz langsam die Konturen meiner Lippen nach. Ich fühle mich haltlos überfordert. Soll ich meinen Mund jetzt öffnen? Ich tue es einfach. Ohne darüber nachzudenken. Mein Gehirn ist sowieso irgendwo zwischen herumgerissen und mit Fujis Lippen konfrontiert werden flöten gegangen.

Seine Zunge gleitet ganz langsam in meinen Mund. Ich komme mir dumm vor, wie er hier gerade dabei ist, mit seiner Zunge meinen Mund zu erkunden und ich absolut nichts mache. Außerdem sind meine Arme im Weg. Ich weiß nicht, wo ich sie hin tun soll.

Ich fange langsam an, meine Zunge zu bewegen. Du stupst meine an. Ich stupse zurück. Ich hab keine Ahnung, was ich machen soll. Als deine Zunge sich langsam zurück bewegt, folge ich ihr einfach. Du schmeckst leicht sauer. Nach Zitrone. Wahrscheinlich nach diesem komischen Drink, den du vorhin getrunken hast. Aber da ist auch dieser...süße Unterton.

Jetzt, wo ich mich langsam vom ersten Schock erholt habe, entspanne ich mich leicht. Ich weiß zwar immer noch nicht genau, was wir hier eigentlich machen, aber...wir machen es einfach.

Und ich komme auf die großartige Idee meine Augen zu öffnen, die ich intuitiv geschlossen hatte. Ich blicke direkt in deine, unendlich blauen, Augen. Wir sind uns so nah, dass ich jede einzelne Wimper von dir erkennen kann. Du siehst mich herausfordernd an. Ich muss lächeln. Wenn das hier ein Spiel ist, werde ich nicht verlieren. Außerdem hab ich langsam den Dreh raus, wie ich meine Zunge und meine Lippen bewegen muss.

Nach viel zu kürzer Zeit löst du dich wieder von mir. Und ich weiß immer noch nicht genau, was gerade passiert ist. Ich will es auch noch gar nicht wissen. Ich atme viel zu schnell und meine Lippen prickeln immer noch leicht von dem Kuss.

Du schaust mich an und lächelst leicht. Diesmal bin ich mir sicher, dass es ehrlich gemeint ist.

„Irgendwie scheint es immer zu regnen.“

Oh, es regnet? Ja...jetzt spüre ich auch, wie der Regen langsam meinen Nacken runter tropft. Aber es ist mir egal.

„Für deinen ersten Kuss war das gar nicht so schlecht.“

„Ich lerne eben schnell.“

Ich lächle auch leicht.

„Saa...ich muss dann auch gehen. Yuuta ist sicher schon da. Wir sehen uns dann morgen, Echizen.“

Er nickt mir noch einmal zu, danach setzt er wieder sein übliches Lächeln auf und geht. Er geht. Zuerst küsst er mich und dann geht er. Einfach so.
Ich weiß nicht, ob ich ihn dafür erwürgen oder lieber noch mal küssen will.

Meine Füße fangen irgendwann von automatisch an sich zu bewegen. Ich werde heute doch nicht mehr bei Momo vorbeischauen, sondern lieber ein heißes Bad nehmen. Und dann über alles noch mal genau nachdenken, weil ich gerade dazu einfach nicht in der Lage bin. Mit meinen Fingern fahre ich kurz über meine Lippen. Die Lippen, mit denen ich Fuji vor einigen Minuten geküsst habe. Nein, die er geküsst hat.

Ich denke, ich werde Fuji niemals verstehen. Aber ich habe noch viel Zeit, das zu versuchen. Schließlich ist das ganze so was wie ein Spiel – und ich hasse es, zu verlieren.

~Ende~

Photo Sharing and Video Hosting at Photobucket

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Ich bastel nächste Woche noch mal nen paar richtig thrillige Icons, dass ist aber gerade das einzige, was ich selbst von den beiden habe ^^*
23.3.07 01:56


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Disclaimer: Prince of Tennis gehört leider immer noch nicht mir. Aber vielleicht bei der nächsten FF, oder so ^^*
Warnings: ein naiv wirkender Fuji (alles Taktik!), sowieso total OOC und eigentlich einfach nur trashig.
CrackPairing: MizukixFuji
Kommentar: Ich ehm...kann das erklären? ^^* Ich bin über Livejournal gesurft und zufällig auf eine Community mit dem Namen 120_minuten gestolpert. Lest euch einfach die verlinkte Seite durch, dann wirst ihr, worum es da geht. Auf jeden Fall wollt ich mir nur mal schnell die Challenges angucken, um zu sehen, ob ich vllt mitmache. Und dann bin ich über den Satz: "Was macht deine Zahnbürste in meinem Bad?" gestolpert. Mir ist spontan diese Idee mit Mizuki und Fuji gekommen. Ich weiß auch nicht, wie das passieren konnte OO; Ehrlich! XD Ich musste es einfach schreiben, weil ich gerade irgendwie so ein Krea-Hoch habe und deswegen voll high bin.
Und bitte nehmt diese FF nicht ernst, nur was kurzes, trashiges für zwischendurch! ^__~


#2

„Ehm...“

Sprachlos sah Mizuki seinen Freund an, der mit einem Koffer vor seiner Haustür stand. Eigentlich hatten die beiden ihr Date für heute abgesagt.

Mizuki hatte keine Zeit für einen Freund. Nicht im Moment, jedenfalls. Er musste arbeiten. Sein Laptop stand im Wohnzimmer, zusammen mit einer dampfenden Tasse Kaffee, die er nach einer durchgearbeiteten Nacht auch nötig hatte.
Nicht, dass er es wirklich nötig hätte, eine Nacht durchzuarbeiten. Aber er hatte vor, mit seiner Arbeit wieder vor dem eigentlichen Abgabetermin fertig zu werden.

Sein Job gefiel ihm. Er hatte viel mit Daten zu tun, was sowieso schon immer seine Leidenschaft gewesen war, und musste diese nur noch ansprechend präsentieren. Er hatte sich vorgenommen, in dieser Firma ganz nach oben zu kommen. Bald würde die Stelle des Abteilungsleiters neu zu belegen sein. Und es gab einige Kandidaten in seiner Abteilung, die scharf auf diesen Job waren. Er war natürlich der mit Abstand beste – aber eine gewisse Konkurrenz bestand schon.
Wenn er früher wie alle anderen eine ansprechende Präsentation ablieferte, war ihm, nach seinen Berechnungen, die Beförderung sicher. Das bedeutete mehr Geld, mehr Zeit, mehr Macht und mehr von eigentlich allem.

Deswegen hatte er Fuji gesagt, dass er für den Rest der Woche alle Dates aus seinem Terminkalender streichen musste.
Und ja, Fuji, der Fuji, das ehemalige Tennisgenie aus Seigaku. Mizukis Zeit in der Mittelschule lag nun schon einige Jahre zurück, genauer gesagt exakt 10 Jahre und 186 Tage.
Durch einen mehr oder weniger glücklichen Zufall hatten sich die beiden in einem Friseursalon wiedergetroffen. Noch zufälligerweise schien Fuji immer genau dann einen Termin zu haben, wenn Mizuki gerade dabei war, sich die Haare waschen zu lassen.
Und irgendwann zwischen Maniküre und Haarstyling hatte es auf wundersame Weise zwischen den beiden gefunkt.

Und nun stand Fuji hier, mit einem großen, grünen Koffer, in seinem Lieblingspullover mit einem hellblauen Hemd darunter und lächelte ihm ganz unschuldig ins Gesicht. So wie er es eigentlich immer tat.

„...du verreist?“, brachte Mizuki schließlich zu Stande. Natürlich in seinem gewöhnlichen, leicht arroganten Ton. Wenn auch etwas freundlicher als bei den meisten anderen Menschen.

„So was in der Art.“
Fujis Lächeln wurde noch eine Spur breiter.

„Und wohin geht es so plötzlich?“

Mizuki ließ Fuji spüren, dass er nicht besonders erfreut über seinen plötzlichen Besuch war. Das brauchte nur seinen gesamten Plan durcheinander...! Aber noch weniger erfreut war er darüber, dass sein Freund scheinbar spontan entschlossen hatte sich auf Weltreise zu begeben, der Größe seines Koffers nach zu urteilen.

„Willst du mich nicht erst mal rein lassen, bevor wir das bereden?“

Mizuki überlegte einen Moment. Intuitiv hätte er im ersten Moment ‚Nein’ geantwortet. Er hasste es, wenn etwas unvorhergesehenes passierte.
Aber wenn man mit Fuji zusammen war, schien einem alle fünf Minuten etwas unvorhergesehenes zu geschehen. Womit er, wie er jedes Mal beteuerte, natürlich überhaupt nichts zu tun hatte.

„Komm rein.“, seufzte Mizuki und ging direkt ins Wohnzimmer, um zuerst einmal seine Arbeit der letzten Stunden zu sichern. Eigentlich hatte er erwartet, dass Fuji ihm folgen würde. Nachdem er von seinem Laptop aufgeblickt hatte, konnte er ihn jedoch nirgends im Raum entdecken.
Stattdessen hörte er das gleichmäßige Knarren der Treppe, zusammen mit dumpfen Aufschlägen, die Mizuki vermuten ließen, dass sein Freund gerade mit seinem Koffer auf dem Weg ins Schlafzimmer war. Oder ins Bad, obwohl er das eher für unwahrscheinlich hielt. Schließlich hatte er auf der unteren Etage auch ein Bad. Auch wenn das untere eher für Gäste war, da das obere viel mehr Luxus bot.
Außerdem sollte nicht gleich jeder Besucher seine Lockenwickler sehen...Wie er sich so umwerfend gut in Form brachte, war sein eigenes, persönliches Geheimnis. Na ja, wenn man Fuji ausklammerte.

„Syuusuke?!“

„Jaa, ich bin oben.“

Als Mizuki ins Schlafzimmer kam, sah er Fuji gerade in seinem Bad verschwinden. Er lies die Badtür jedoch sperrangelweit offen, so dass er sehen konnte, wie Fuji anfing eine hellblaue Kosmetiktasche auszuräumen. Seine schlanken Finger förderten langsam eine Creamdose nach der anderen zu Tage und positionierten sie zielsicher neben seine eigenen.
Wahrscheinlich hatte er auf seinem Weg nach Malaysia seine Nagelpfeile nach ganz unten gepackt und war nur zu ihm gekommen, um sie raus zu holen.
Erst als Fuji zuletzt seine Zahnbürste rausholte, sie in seinen Becher stellte und dabei eine Creamdose von ihm runterschmiss, fand Mizuki seine Sprache wieder, die sich, wie er soeben bemerkte, scheinbar kurzzeitig von ihm verabschiedet hatte.

„Was macht deine Zahnbürste in meinem Bad?!“

Mizuki versuchte misstrauisch zu klingen, wirklich. Oder zumindest verärgert. Doch das Endergebnis glich eher einem verzweifelten Ausruf.

Für diese Creme hatte er Atobe wochenlang mit Mails bombardieren müssen. Das war die neue Special Limited Edition, der Feuchtigkeitscreme, die auch noch Augenringe tuschiert, aus der Auskopplung von Atobes Modekollektion. Die war offiziell noch gar nicht zu haben! Und Fuji schmiss sie einfach runter!

„Oh Entschuldigung.“

Wenigstens klang Fuji entschuldigend, als er sich runterbeugte und die Creme wieder aufhob.

„Oh, ist das nicht die neue Creme von Atobe? Wie praktisch, die wollte ich mir sowieso kaufen, wenn sie rauskommt. Ich kann sie doch sicher mit dir benutzen, oder?“

Also das...das war...
Natürlich liebte Mizuki Fuji. Er liebte Fuji wirklich. Er rief sich das immer und immer wieder in Erinnerung, während er Fuji dabei zusah, wie er seine heißgeliebte Creme benutzte.
Doch selbst Liebe hatte irgendwo ihre Grenzen....!

„Syuusuke, könntest du mir bitte freundlicherweise sagen, was du hier machst?!“, fragte Mizuki bissig und nahm Fuji die Creme aus der Hand.

„Danke Schatz, dass du die Creme für mich zuschraubst, ich war gerade fertig...“

„Syuusuke!“

„Was?“, entgegnete Fuji mit einem zuckersüßen Unterton.

Nein, er würde jetzt nicht an die Decke gehen. Am besten ging er einfach wieder nach unten an seinen Laptop und arbeitete weiter. So, wie er es eigentlich geplant hatte. Bevor sein Freund beschlossen hatte, seine Kosmetikutensilien dem Erdboden gleich zu machen. Genau, er würde jetzt einfach nach unten gehen und weiterarbeiten und so tun, wie als wäre das alles niemals passiert...

Fuji spielte einen kurzen Moment der Erleuchtung nach.

„Ach, du meinst das hier?“

Überflüssigerweise deutete er auf den Koffer hinter Mizuki.

„Unter anderem.“

Vor Mizuki blitze immer wieder ein kleines, vom der Creme abgesplittertes, Stücken Glas. Nicht aufregen. Nur nicht aufregen. Innerlich bis hundert zählen. Du wolltest nächste Woche in den neuen Film von Barbara Streisand. Außerdem ist das Wellnesswochenende schon für zwei gebucht. Nur nicht auf-

Mizuki hatte keine Zeit mehr, diesen Satz auch nur gedanklich zu beenden. Fuji ließ ihm keine Chance irgendetwas zu beenden.
Noch eine nervige Angewohnheit von Fuji, außer seinem Drang scheinbar alle seine Pläne zu Nichte zu machen - ihn immer in den unpassenden Momenten küssen. Obwohl...eigentlich war diese Angewohnheit gar nicht so nervig.

Fuji zog Mizuki näher an sich und intensivierte den Kuss noch. Und für einen Moment vergaß Mizuki, was er eigentlich für heute geplant hatte. Er vergaß seine Arbeit und den Koffer und das Fuji sich so merkwürdig benahm und lies sogar fast die Feuchtigkeitscreme fallen – wenn er sie nicht noch im letzten Moment mit den Fingerspitzen wieder festgehalten hätte. Das einzige was jetzt noch zählte war Fuji und Fuji und eh..seine Creme

„Ach ja, übrigens Schatz...“, nuschelte Fuji gegen seine Lippen. „Ich hab meine Wohnung gekündigt und zieh ab heute bei dir ein.“

„WAS?!“

~Ende~

Nachwort:
Ich muss hier nochmal was hinterher zu schreiben. Weil...einfach darum oO; Ist nichts wichtiges, ihr braucht also nicht weiter lesen ^__~

Ich habe eigentlich noch viel mehr Ideen, aber irgendwie...hab ich da lieber aufgehört und lass das die beiden mal unter sich ausmachen *g* Vllt mach ich irgendwann noch mal ne Fortsetzung – falls mir mal wieder nach Crack ist ^^*
Wenn ich mir das so durchlese...ich finde MizukixFeuchtigkeitscreme ist absolut cannon! *g*
Und hey, das..eh...war meine erste, wirkliche Kussszene, die ich jemals geschrieben habe o___O Ich hab mich da wirklich unglaublich schwer getan, irgendwie. Nicht, weil ich total verklemmt bin oder so, sondern weil...jemanden zu küssen ist eine Sache, es zu schreiben eine andere? ^^* Es war einfach total...komisch oo; Ich sollte öfters was mit richtigen Pairings schreiben, damit ich Übung bekomme :D
Aber ich habe meinen ersten FF Kuss an das Pairing FujixMizuki vergeben. Das ist so...wow.
*diese FF für immer in Erinnerung behalten wird* XD
22.3.07 15:57


FF ~ PoT ~ Fuji/Ryoma

Stimmung: Melancholisch; kreativ; irgendwie fühle ich mich gut oO
Lied: Coldplay ~ Easy to Please / The Scientist ~*~ Diverse Pianostücke

Disclaimer: Nichts gehört mir.
Warnings: Fuji PoV; OOC; Kitsch (?); fehlen eines richtigen Plots; Hints auf FujixRyoma
Kommentar: Zu Coldplay lässt sich ja so wunderbar schreiben *__* Es musste einfach raus. Nicht gebetat, Zeitaufwand war auch unter ner Stunde – ich hab einfach nur geschrieben um des Schreibens Willen, weil es einfach so verdammt gut tut. Und weil mir Fuji und Ryoma schon seit Wochen nicht mehr aus dem Kopf wollen ^^*


#1~

Ich schaue dich an. Nur ab und zu, von der Seite, wenn ich mir sicher bin, dass niemand es bemerkt.

Ich beobachte dich, wie du mit deinen schlanken, zierlichen Fingern den Schläger festhältst und den Ball mit einer Kraft zurückschmetterst, die man dir eigentlich nicht zutraut. Dein T-Shirt fliegt nach oben, lässt mich für wenige Sekunden einen Blick auf deinen Bauch werfen.

Es ist ein sonniger, Tag, eigentlich viel zu warm, um sich so zu verausgaben, wie du es gerade tust. Aber dir ist das egal, nicht wahr? Schließlich bist du Ryoma Echizen, von so etwas wie dem Wetter lässt du dich nicht beeindrucken.
Vielleicht genießt du auch einfach das Gefühl, die anderen neben dir schwitzen und keuchen zu hören, während du selbst spielst, als wenn dir die Hitze nichts ausmachen würden. Die anderen bewundern und beneiden dich dafür. Du liebst dieses Gefühl, nicht wahr? Anderen überlegen zu sein... Deswegen verlierst du auch so ungern.

Dein Gegner hat keine Chance, schon wieder ein Punkt für dich.

~

Ich spüre, wie dein Blick meinen Bewegungen folgt. Ich brauche nicht hinzusehen, ich weiß es. Es ist...dieses Gefühl. Dieses Prickeln im Nacken, dass ich nur bekomme, wenn du mich ansiehst. Forschend, aber darauf bedacht, nicht zu interessiert zu wirken.

Du machst unglaublich schnell, unglaublich viele Fortschritte. Mittlerweile sollte mich das nicht mehr wundern. Mittlerweile solltest du mich nicht mehr verwundern, aber...du schaffst es doch immer wieder, mich zu überraschen. Obwohl ich dich nun schon ganz gut kenne. Oder glaube ich vielleicht nur, dich gut zu kennen?

Ich kenne deine Gewohnheiten beim Tennis. Ich weiß, wie du dich bewegst, selbst die winzigste Angewohnheit, die deinen Stil zu deinem persönlichen machen, den niemand kopieren kann.
Ich weiß, dass du deine Pausen am liebsten allein auf dem Dach verbringst, um dich dort auszuruhen. Oder einfach gesagt, um zu schlafen.
Aber dazu kommst du meist nicht, da Momo dich voller Elan in fast jeder Pause abholt, um mit dir zusammen zu essen.
Du verziehst jedes Mal leicht das Gesicht, wenn in deiner Lunchbox ein Croissant ist - und isst es so lange nicht, bis Momo dich fragt, ob er es haben kann.

Ich weiß so vieles über dich und doch fühle ich mich, als ob ich nichts über dich weiß. Weil du es einfach immer wieder schaffst, mich mit Kleinigkeiten zu überraschen. Dinge, die ich nicht von dir erwartet hätte.

Du bist interessant. Und aus irgendeinem Grund fühle ich mich sogar fast angezogen von dir. Wenn Eiji und ich in den Speisesaal gehen, suche ich immer automatisch nach dir. Nur um zu wissen, ob du mit Momo an eurem Stammplatz sitzt oder ob du irgendwo anders bist. Es interessiert mich wo du bist und was du machst...

Vielleicht sollten wir wieder gegeneinander spielen. Ein richtiges Match, nur wir beide. So, dass uns niemand unterbrechen kann.
Und auch nur um dir zu zeigen, dass du noch viel zu lernen hast. Und dass ich besser bin als du. Damit du mich weiterhin von der Seite musterst, um zu versuchen meine Schwächen zu finden. Nur, damit du sie beim nächsten Spiel gegen mich einsetzen kannst.

Es macht Spaß, gegen dich zu spielen. Eben weil du bei einem Spiel wie auch außerhalb Sachen tust, die ich nicht erwartet hätte. Das macht das ganze nicht mehr zu einem einfachen Ballwechsel sondern zu...mehr. Es ist anders als mit Tezuka, der auch Sachen tut, die ich nicht erwarte. Aber bei dir ist das anders. Bei Tezuka halte ich Sachen für möglich. Ich weiß nur nicht, wann diese möglichen Sachen eintreten. Du schaffst es Sachen und Techniken zu erlernen, die ich noch nicht einmal für möglich bei dir erachtet habe.
Außerdem bist du einfach anders als die anderen. Es macht Spaß, dich während eines Spiels herauszufordern, zu provozieren und vielleicht auch ein wenig zu ärgern. Weil du...anders reagierst als die anderen. Du bist stur. Wenn du etwas nicht auf Anhieb schaffst, dann probierst du es so lange, bis du es geschafft hast. Ich mag es, dass du nicht aufgibst.

Und ich mag den besonderen Glanz in deinen Augen, wenn du spielst. Den du nur bestimmten Leuten zeigst. Wenn dir ein Spiel besonders wichtig ist. Wenn du nicht verlieren willst.

Ich mag eigentlich deine gesamte Mimik. Du hast so viele verschiedene Gesten und Gesichtsausdrücke, die sich teilweise ähnlich sind, aber doch Grund verschieben.

Ich werfe einen kurzen Seitenblick in deine Richtung. Oishi und Eiji stehen bei dir. Eiji hat seine Arme um dich geschlungen und ist wie immer, wenn er dich einmal in seine Finger bekommen hat, hemmungslos am Knuddeln.
Diesen Gesichtsausdruck kenne ich nur zu gut – genervt, aber noch nicht genervt genug, um etwas zu sagen, weil die Konsequenzen einer Beschwerde nur noch umständlicher wären.

Unsere Blicke treffen sich – nur kurz. Aber ich meine etwas in deinen Augen aufglimmen zu sehen. Sie weiten sich ganz unmerklich und etwas flimmert auf. Ein Ausdruck, den ich noch nicht von dir kenne.

Und dafür schenke ich dir ein Lächeln. Ein ehrliches, aufrichtiges Lächeln. Auch wenn du es nicht erkennen wirst.

Es würde mich überraschen, wenn er es erkennen würde.
20.3.07 10:36


Kommentar: kreativer Erguss der letzten Woche~
Listened: Carpark North ~ Song About us
Fandom: Eigene Serie

Ich schließe die Augen.
Ich schließe sie um zu bemerken, dass man am Meer nur mit geschlossenen Augen wirklich sehen kann. Mich überkommt ein Gefühl von grenzenloser Freiheit. Ich schmecke den Geschmack des Salzwasser auf meinen Lippen, höre wie die Wellen von weit hinten aus dem Meer emporsteigen, sich leicht weißlich verfärben und schließlich mit einem Rauschen für einen kurzem Moment eins mit dem Strand werden, nur um sich dann wieder mit dem Meer zu vereinen.
Ich weiß ganz genau, ohne hinzusehen, dass die Wellen kurz vor mir auslaufen. Jedes Mal, wenn ich sie wieder näher kommen höre, stellen sich meine Sinne schon darauf ein gleich das kühle, angenehme Nass auf meiner Haut zu spüren.
Doch ich fühle nichts als den Sand unter meinen Füßen und einen leichten Wind, der den salzigen Geschmack auf meine Lippen bringt und sich um meinen ganzen Körper zu schmeicheln scheint.
Nachdem ich so einige Minuten verweile, meine ich sogar die Intensität der Wellen an ihren Geräuschen erkennen zu können. Es ist ein ständiges Kommen und Gehen. Etwas natürliches. Etwas immer gleichbleibendes.

Ich weiß nicht, wie lange ich schon in dieser Position verweile. Ich weiß, dass mir diese Zeit unglaublich gut tut. Ich habe das Gefühl nur meine Arme ausspannen zu müssen und schon in den Himmel fliegen zu können.
Aber da ein kleiner Teil meines Verstandes noch auf dem Boden der Tatsachen geblieben zu sein scheint, lasse ich meine Arme lieber locker an meinem Körper runterhängen und genieße stattdessen einfach nur den Augenblick. In meinem Kopf herrscht angenehme Leere, nur das Rauschen des Meeres spielt noch eine Rolle für mich. Es scheint mich von innen heraus auszufüllen, mich mit jeder Welle neu zu durchströmen.
Irgendwo weiter entfernt kann ich das kreischen der Möwen hören...

Ich öffne die Augen.
Vor mir erstreckt sich ein unglaublicher Anblick, gefüllt mir den verschiedensten Blautönen. Vor mir das schimmernde Meer und direkt darin übergehend der blaue Himmel, der sich scheinbar nur durch ein paar Wolken von der sich kräuselnden Oberfläche vor mir zu unterscheiden scheint.
Meine vorher mit geschlossenen Augen gefühlten Empfindungen vermischen sich mit den visuellen Eindrücken, die sich mir bieten und ergeben ein Gesamtbild, das mir den Atem raubt.

Ich bin frei ~


I can get you through
I am here for you
Never leaving you


You and I will find the lights again
You an I will find the lights again
We will find the lights again
4.7.06 00:22


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